July 8th, 2026
Lehren und Forschen an einer Kunsthochschule der Zukunft
Im Offenbacher Hafen entsteht in den kommenden Jahren der Neubau der Hochschule für Gestaltung Offenbach (HfG). Das zukünftige Baugrundstück wird bereits heute zu einem temporären Ort des Austauschs, der Erkundung und der Begegnung.
Unter dem Titel „Hafen 26“ (Gestaltung und Umsetzung: Daniel Rese und Anton Viehl) entsteht ein experimenteller Raum, der Einblicke in die Zukunft der Hochschule gibt und den Prozess ihrer Entwicklung sichtbar macht. Flexible Nutzungsbereiche schaffen Platz für Lehre, Forschung, Ausstellungen und Veranstaltungen aus den verschiedenen Bereichen von Design und Kunst. So wird der Ort zu einer offenen Plattform für Diskussion, Zusammenarbeit und neue Perspektiven.

Der temporäre Ort versteht sich dabei nicht als bloße Zwischenlösung, sondern als Teil des Entwicklungsprozesses der HfG. Hier werden Fragen verhandelt, die auch den Neubau prägen werden: Wie kann eine Kunsthochschule künftig lehren und forschen? Welche Räume braucht experimentelles Arbeiten? Und wie kann eine Hochschule mit ihrer Stadt und der Gesellschaft in Austausch treten?
Mit dem Neubau des HafenCampus beginnt für die HfG Offenbach ein umfassender Veränderungsprozess. Das Gebäude, das ab 2027 mit Mitteln des Hochschulbauprogramms HEUREKA des Landes Hessen realisiert wird, schafft neue räumliche Voraussetzungen für Lehre, Forschung und künstlerische Praxis. Gleichzeitig steht der Neubau für eine Weiterentwicklung der Hochschule selbst – ihrer Strukturen, Arbeitsweisen und ihres Verständnisses von Gestaltung als gesellschaftlicher Praxis.
„Unser Neubau. Eine Skizze der neuen HfG im Hafen“ gibt einen Einblick in diesen Prozess und zeigt, wie sich die Hochschule bereits heute mit ihrem zukünftigen Ort auseinandersetzt.
Öffnungszeiten 10. bis 12. Juli 2026
Fr 17–22 Uhr, Sa 14–24 Uhr, So 14–22 Uhr
Hafen26
Hafenallee (Neubaugrundstücke am HafenCampus), Eingang: Am Hafen
Grafisches Konzept und Umsetzung
Ilya Kirshin
Redaktion
Ellen Wagner, Jochen Krimm, Katja Kupfer
Projektleitung
Ulrike Grünewald
Ein Projekt im Rahmen der World Design Capital (WDC) 2026